Spargel-Champignon-Risotto

6/21/2013

Am Montag hat nicht nur mein allerliebster Schatz Geburtstag, sondern leider auch der leckere Spargel Saisonende. Ich bin ganz froh, dass ich dieses Jahr so viele verschiedene Rezepte ausprobieren konnte (auch wenn das auf Toilette nicht immer angenehm war). Dieses Mal habe ich mich an Risotto gewagt und dabei ist folgendes herausgekommen:

Spargel-Champignon-Risotto

Ich habe schon öfter normales Champignon-Risotto gekocht und dachte mir, dass Spargel da auch ganz gut reinpasst. Auch wenn der ein oder andere gerne Weißwein für Risotto verwendet, finde ich, dass es auch ohne ganz lecker schmecken kann. Denn da ich absolut keinen Alkohol mag, wird bei mir natürlich auch ohne Alkohol gekocht.

Zutaten

500 g Spargel 
250 g Champignons
1 Bund Frühlingszwiebeln
300g Reis
1 Liter Gemüsebrühe
etwas Öl
Salz, Pfeffer
Parmesan

außerdem:
1 Brett
1 Messer
1 Topf

Aufwand: ca. 45 Minuten
Schwierigkeitsgrad: mittel
Reicht für etwa 3-4 Personen!

Zubereitung

Beim Risotto beginne ich immer zuerst damit alle Zutaten zu putzen. Der Spargel wird gewaschen (wie ich das mache, habe ich schonmal hier erklärt) und in Stücke geschnitten. Die Champignons spüle ich kurz unter Wasser ab, schneide ein Stück der Hälse ab und schneide die Champignons in Scheiben. Die Frühlingszwiebeln werden ebenfalls mit Wasser von Erde und Schmutz befreit und in kleine Ringe geschnitten.

Wenn ihr alles so weit vorbereitet habt, kann es sein, dass ihr den Reis noch waschen müsst. Das kommt aber darauf an, was für Reis ihr verwendet und in der Regel helfen euch da die Herstellerangaben auf der Reisverpackung weiter. Normalerweise macht man das für Risotto aber nicht, weil ihr die Stärke vom Reis braucht, damit das Risotto schön cremig wird. Auch wenn viele Hersteller speziellen Risottoreis anbieten, reicht es, wenn ihr Rundkornreis verwendet, da dieser beim Kochen schön weich und klebrig wird. Milchreis (natürlich ungesüßt!) tut es auch.

Im Topf erhitzt ihr jetzt ein bisschen Öl und bratet den Spargel und die Champignons kurz an. Anschließend nehmt ihr sie wieder aus dem Topf heraus und stellt sie zur Seite. Sollte kein Öl mehr im Topf sein, gebt ihr noch etwas dazu und dünstet darin die Lauchzwiebeln und den Reis an, bis beides leicht glasig ist.

Jetzt kommt die eigentliche Arbeit beim Risotto: Nach und nach gebt ihr die Brühe dazu und rührt dabei immer wieder um. Ich habe jeweils 1-3 Schöpfkellen dazugegeben und nachgegossen wenn die Brühe eingezogen ist. Es kann sein, dass die Brühe nicht ausreicht, dann müsst ihr eventuell etwas mehr nehmen. Wichtig ist nur, dass die Brühe möglichst heiß ist, damit ihr den Garvorgang nicht unterbrecht und immer stückweise zugeben. Nach ca. 15 Minuten ist das Risotto so weit, dass ich den Spargel und die Champignons dazu gebe und mit dem Rest der Brühe unter Rühren weitere 5 Minuten köcheln lasse. Zum Schluss schmeckt ihr das Risotto mit etwas Salz, Pfeffer und Parmesan ab.Wenn der Reis die letzte Flüßigkeit aufgenommen hat, ist euer Risotto im Idealfall jetzt schön cremig, der Spargel noch knackig und der Reis außen weich und innen leicht bißfest.

Habt ihr euch schonmal an Risotto versucht und mit was habt ihr es kombiniert?
Ich finde ja, dass Risotto eine wirklich tolle Sache als Hauptmahlzeit ist, da man es mit vielen verschiedenen Zutaten kombinieren kann. Am liebsten mochte ich bisher reines Champignon-Risotto, aber jetzt habe ich einen neuen Favoriten :)

Lasst es euch schmecken! 


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