Das Sandlack-Fieber hat mich gepackt

6/07/2013

Der Elbpegel in Dresden sinkt langsam wieder und auch die Sonne lässt sich endlich wieder in Dresden blicken. Beides hebt die Laune und ist für mich Grund genug, einen meiner neuen KIKO-Lacke aufzutragen:

KIKO Sugar Mat Nail Lacquer 641 Strawberry Pink



Schon in der Flasche bezaubert der pinke Sandlack durch die vielen Goldschimmer-Partikel.

Obwohl ich sonst eher türkise und blaue Lacke mag, spricht mich diese Farbe doch sehr an, denn es schreit förmlich nach Sommer, Sonne und guter Laune.

Die Sugar Mat Lacke von Kiko gibt es in limitierter Auflage mit oder ohne Glitzer. Die körnigen Partikel, die den Sandlack ausmachen sorgen für ein mattes, dreidimensionales Finish zum Sehen und Fühlen. Wie immer haben auch die Sandlacke von Kiko einen flachen Pinsel, durch den sich die Lacke problemlos und gleichmäßig auftragen lassen.

Insgesamt gibt es bei Kiko 16 verschiedene Sandlacke, die alle ohne aggressive Zusatzstoffe wie Toluol, Kampfer, DBP oder Formaldehyd und mit einer Formel zur Reduzierung allergischer Reaktionen hergestellt sind.


Nun steht dieses Fläschchen also vor mir und ich beginne wie gewohnt mit dem Lackieren. Im Gegensatz zu den normalen Lacken, beginnt der Sandlack von Kiko beim Trocknen die sandig raue Oberfläche zu entwickeln. Zuerst war ich etwas skeptisch deswegen, weil das Sandlack-Fieber mich bis dahin noch nicht gepackt hatte und ich sonst eher Probleme damit habe, wenn die Nageloberfläche nicht glatt ist. Aber der Lack konnte mich schon bei der ersten Schicht absolut überzeugen. Der sandige Effekt ist absolut nicht störend. Ganz im Gegenteil, es macht Spaß immer wieder über die Nägel zu streichen. Man bleibt mit der leicht rauen Oberfläche auch nirgendwo hängen- nicht einmal bei meinem Microfaser Handtuch.
Toll finde ich, dass der Lack bereit mit der ersten Schicht deckt, allerdings musste ich dafür mit der Dosierung ein bisschen experimentieren. Auf den Nägeln sieht die Farbe dann einfach zauberhaft aus und ich erwische mich immer wieder, wie ich meine Nägel anstarre. Und das obwohl ich pinke Nagellacke eigentlich eher nicht mag, weil sie mir oft zu mädchenhaft aussehen. Dieser hier funkelt durch den Goldschimmer mit der Sonne um die Wette und der sandige Effekt gibt den Nägeln das gewisse Extra, auch wenn er auf den Nägeln nicht ganz so Pink ist, wie in der Flasche (oder zum Glück).

Die Trocknungszeit des Sandlacks ist auch recht schnell, weshalb ich das Ganze anschließend mit dem 3 in 1 Shine Top Coat (ebenfalls von Kiko) noch etwas mehr zum Glänzen gebracht habe.

Ich bin ganz froh, dass Kiko die Lacke mit 11ml gerade für 2,50€ im Angebot hat, denn sonst hätte ich wohl erstmal keinen Sandlack ausprobiert. Bei P2 stand ich nämlich jetzt schon öfters davor und immer waren ausgerechnet die Sandlacke vergriffen.

Da mich das Fieber nun aber gepackt hat, habe ich mir gleich noch 2 weitere Kiko Sandlacke geholt und dieses Mal ist auch wieder ein Verwandter der Familie Blau, wenn gleich ein sehr mintiger, dabei:



Wie sieht es bei euch aus, habt ihr schon Sandlacke probiert und könnt irgendwelche empfehlen oder stört ihr euch an dem sandigen Effekt?

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4 Kommentare

  1. ich mag dieses Finish einfach nicht. Genauso mochte ich Crackle damals nicht. Aber momentan wird man ja echt überschwemmt mit diesen Sandlacken von allen Marken. Muss ich wohl durch! ;)

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    1. Die Crackle Lacke mag ich auch nicht, dass ist nmir zuviel Durcheinander ;) aber bei den Sandlacken war ich ja selbst skeptisch und dennoch gefallen sie mir.
      Glücklicherweise wird ja keiner zum Kauf gezwungen ;)

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  2. Ich mag deine Nägel total. Schöne Form, schön gepflegt, nicht zu lang, ganz natürlich. Gefällt mir sehr.

    (der Lack übrigens auch!)

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